Bonmots bekannter und weniger bekannter Persönlichkeiten für jeden Tag des Jahres. Das jeweilige Bonmot wurde von mehr oder minder bekannten Persönlichkeiten, die an diesem Tag geboren wurden oder gestorben sind und somit eine Beziehung zu dem Datum haben, entlehnt. Die Bonmots sind entweder verbürgt oder werden der entsprechenden Person zugeschrieben.



Januar

1. "Um einander zu achten, muss man sich zunächst kennen." (Pierre de Coubertin *1.1.1863†2.9.1937)
2. "Warum Verschwörung vermuten, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht?" ." (Johannes Gerster *2.1.1941)
3. "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt". (Alexander Spoerl *3.1.1917†16.10.1978)
4. "Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken." (Isaac Newton *4.1.1643†31.3.1727 zugeschrieben)
5. "Wenn ich bei Magdeburg in die norddeutsche Tiefebene komme, beginnt für mich Asien." (Konrad Adenauer *5.1.1876†19.4.1967 zugeschrieben)
6. "Frauen sind Siegertypen. Sie haben das Leben in der Hand. Sie kommen nicht, um sich bei mir auszuweinen, wie die Männer. Sie kommen, weil ich ihnen gefalle - und das gefällt mir." (Paolo Conte *6.1.1937 zugeschrieben)
7. "Bei manchen ist "Käse" eine abfällige Bemerkung, bei mir voller Genuss". (Uwe Ochsenknecht *7.1.1956 zugeschrieben)
8. "Ich bin im Moment voll auf der Höhe der Jugend. Alle Dreißigjährigen tun mir wirklich leid." (David Bowie *8.1.1947 zugeschrieben)
9.: "Der Traum ist aus, aber ich werde alles geben, dass er Wirklichkeit wird!" (Rio Reiser *9.1.1950 †1996)
10.: "Es ist die berühmte Frage von Journalisten: »Können Sie ausschließen, dass…« - Nein, ich kann nicht ausschließen, dass der Himmel morgen runter fällt und alle Spatzen sind tot." (Peer Steinbrück *10.1.1947 im "Bericht aus Berlin" <16.10.2005>)
11. "Das LSD hat mich gerufen, ich habe es nicht gesucht. Es ist zu mir gekommen, es hat sich gemeldet." (Albert Hofmann, schweizer Chemiker <Entdecker des LSD *11.1.1906)
12."Das ist wie Phönix aus der Asche aus dem Hut gezaubert." (Ottmar Hitzfeld *12.1.1949 über Jürgen Klinsmanns Ernennung zum Bundestrainer)
13. "Wenn Jesus Christus mir schlechte Gedichte vorlegte, ich würde ihn erbarmungslos vermöbeln, all meiner Ehrfurcht und moralischen Anbetung unbeschadet." (Karl Bleibtreu * 13.1.1859 †30.1.1928) in: "Revolution der Literatur")
14. "In jeder Minute, die du mit Äger verbringst, versäumst du 60 Sekunden deines Lebens. " (Albert Schweitzer  *14.1.1875 † 4.9.1965)
15. "Der alte Grundsatz »Auge um Auge« macht schließlich alle blind." (Martin Luther King zugeschrieben, *'15.1.1929' † 4.4.1968.)
16."Eine Gesellschaft, die alle Lebensbeziehungen den Gesetzen des Marktes unterwirft, trägt Anzeichen von totalitärer Ideologie, die lebensgefährlich ist für den Staat." (Johannes Rau *16.1.1931 †27.1.2006. In: Süddeutsche Zeitung 14./15. Januar 2005)
17."Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen." (Benjamin Franklin *17.1.1706 †17.4.1790)
18."Ehe Du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir's erst mal genauer an!" (Arno Schmidt *18.1.1914†3.6.1979 in: "Aus dem Leben eines Fauns")
19. "Jedes gute Buch schreibt sich von selbst, man darf es nur nicht dabei stören." (Patricia Highsmith, US-amerikanische Schriftstellerin, *19.1.1921 †4.2.1995)
20. "Gegen Ratten und Schmeißfliegen führt man keine Prozesse."(Franz-Josef Strauß, Wahlkampfrede 1980 in Köln mit Bezug auf Bernt Engelmann *20.1.1921†14.4.1994)
21. "Er war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande." (Ludwig Thoma zugeschrieben *21.1.1867†26.8.1921)
22. "Die Rache der Geschichte an jungen Revolutionären besteht darin, dass sie in späteren Jahren mit Frack und Orden zum Opernball gehen müssen." (Bruno Kreisky zugeschrieben *22.Januar 1911†29.7.1990)
23. "Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen Persönlichkeit und die Erlangung eines höheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten." (Antonio Gramsci *29.1.1916†27.4.1937 in: Grido del popolo)
24. "Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an." (E. T. A. Hoffmann zugeschrieben *24.1.1776†25.6.1822)
25. "Die Faulheit ist der Fleiß der Träumer." (Werner Schneyder *25.1.1937 zugeschrieben)
26. "Männer leben immer dann über ihre Verhältnisse, wenn sie welche haben." (Paul Newman *26.1.1925 zugeschrieben"
27. "Neue Freunde, neue Schmerzen." (Wolfgang Amadeus Mozart *27.1.1756†5.12.1791 zugeschrieben)
28. "Mit Kohl als Titanic wäre der Eisberg gesunken." (Kurt Biedenkopf *28.1.1930 zugeschrieben)
29. "Jedes Volk glaubt, das auserwählte zu sein." (Romain Rolland *29.1.1866 †30.12.1944 in: "Das Gewissen Europas")
30. "Ein Batikhemd würde ich nur tragen, wenn es mit dem Urin von Phil Collins und dem Blut von Jerry Garcia gefärbt wäre." (Kurt Cobain zu Phil Collins * 30.1.1951)
31. "Die Konservativen sind die Pausenzeichen der Geschichte." (Norman Mailer *31.1.1923 zugeschrieben)

Februar

1. "Für mich ist ein Intellektueller einer, der morgens ausschlafen kann, nicht körperlich arbeiten und vor keinem Chef buckeln muss. In diesem Sinn bin ich auch ein Intellektueller." (Karl Dall *1.2.1941 Interview im SZ-Magazin 5/1994)
2. "Verrat, Sire, ist nur eine Frage des Datums." (Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord *2.2.1754†17.5.1838 zu Zar Alexander I. beim Wiener Kongress)
3. "Die Weißen glauben nicht wirklich, irgendwo hinzugehören, denn sie bezeichnen alle anderen als Eingeborene." (Gertrude Stein *3.2.1874†27.7.1946 in: "Everybody's Autobiography")
4. "Ein Kompromiss, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder meint, er habe das größte Stück bekommen." (Ludwig Erhard *4.2.1897†5.5.1977 zugeschrieben)
5. "Oft denk' ich an den Tod, den herben, / Und wie am End' ich's ausmach?! / Ganz sanft im Schlafe möcht ich sterben / Und tot sein, wenn ich aufwach!" (Carl Spitzweg *5.2.1808†23.9.1885 zugeschrieben)
6. "Werden Sie einmal Bischof, dann sagen Sie auch nicht mehr alles, was Sie vorher gesagt haben!" (Joseph Frings später Kölner Kardinal *6.2.1887†17.12.1978 nach seiner Bischofsweihe)
7. "Dies ist das einzige Land, in dem diejenigen, die Erfolg haben und Werte schaffen, deswegen vor Gericht gestellt werden." (Josef Ackermann *7.2.1948 in: Der "Tagesspiegel online", 21. Dezember 2005)
8. "Diktatur ist ein Staat, in dem das Halten von Papageien lebensgefährlich sein kann." (Jack Lemmon *8.2.1925†27.6.2001 zugeschrieben)
9. "Es gibt keinen besseren Reiseführer als das Scheckbuch." (Heinz Drache*9.2.1923†3.4.2002 zugeschrieben)
10. "Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein." (Bertolt Brecht *10.2.1898†14.8.1956 in: "Leben des Galilei")
11. "Wenn es jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten - dreißig Jahre später könnte kein Schlosser mehr auch nur eine Schraube anziehen." (Thomas Alva Edison*11.2.1848 †18.10.1931 zugeschrieben)
12. "Ein Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden." (Abraham Lincoln *12.2.1809†15.4.1865 zugeschrieben)
13. "Seit dreißig Jahren versuche ich nachzuweisen, dass es keine Kriminellen gibt, sondern normale Menschen, die kriminell werden." (Georges Simenon*13.2.1903†4.9.1989 zugeschrieben)
14. "Wer nicht genug Geld hat, um das Nachbargrundstück zu kaufen, der sollte Gesangsstunden nehmen." (Georg Thomalla*14.2.1915†25.8.1999 zugeschrieben)
15.  "Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen." (Galileo Galiläi *15.2.1564   †8.1.1642 - an Pietro Castelli, 21. Dezember 1613   )
16. "Ein Männerabend mit Glotze, Bier und Chips ist tausendmal besser als ein nobles Abendessen mit einer Frau, die ja doch immer nur Komplimente hören will." (John McEnroe*16.2.1959 zugeschrieben)
17. "Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt." (Ernst Jünger *29.3.1895 †17.2.1998 zugeschrieben)
18. "Kohl erzeugt Blähungen und treibt schwarze Dämpfe ins Gehirn." (Heinz Kühn *18.2.1912 †12.3.1992. Kühn zitiert in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag aus einem Kochbuch von 1641. Quelle: Günter Pursch - Das neue parlamentarische Schimpfbuch, 1997)
19. "Wenn ich schon mal zu früh sterben sollte, dann wie James Dean - auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack." (Falco *19.2.1957 †6.2.1998 im Interview mit seinem Journalisten-Freund Peter Leopold)
20. "Es darf für uns kein Äußerstes geben, zu dem wir nicht entschlossen wären, und keine Lauer, auf der wir nicht lägen" (Heinz Erhardt *20.2.909 †5.6.1979 in seiner Rede: "Liebe Sportsfreunde ...")
21. "Eine echte Begegnung kann in einem einzigen Augenblick geschehen." (Anaïs Nin *21.2.1903 †14.1.1977 in "Absage an die Verzweiflung")
22. "In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid." (Arthur Schopenhauer *22.2.1788 †21.9.1860 zugeschrieben)
23. "Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft. Allein von hier bezieht sie ihren Sinn. An sich ist sie böse." (Karl Jaspers *23.2.1883 †26.2.1969 in:"Wohin treibt die Bundesrepublik?")
24. "Meine Nase ist meine Marketing-Abteilung." (Franz Burda *24.2.1903 † 30.9.1986)
25. "Jeder Mensch will glücklich werden; das ist falsch. Jeder Mensch soll glücklich machen; das ist richtig." (Karl May *25.2.1842 †30.3.1912 in: "Und Friede auf Erden")
26. "Ein Feind, den man zu Grabe trägt, ist nicht schwer." (Victor Hugo *26.2.1802 †22.5.1885 in: "Der König amüsiert sich")
27. "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." (Rudolf Steiner *27.2.1861 †30.3.1925)
28. "Wenn Sie glauben, alles unter Kontrolle zu haben, dann fahren Sie noch nicht schnell genug." (Mario Andretti, Rennfahrer *28.2.1940)
29. „Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.“ (Gioachino Antonio Rossini *29.2.1792 †13.11.1868) 


März

1. "Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß." (Georg Simmel, Philosoph und Soziologe *1.3.1858†28.9.1918 zugeschrieben)
2. "Wer weiß, wie er sein Leben gestalten muss, um glücklich zu sein, muss nur noch den Mut finden, es auch zu leben." (John Irving *2.3.1942 zugeschrieben)
3. "Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte man die Bäume hinauf reiten." (Heiner Geißler *3.3.1930 zugeschrieben, auf eine Journalisten-Frage: "Was wäre, wenn ...")
4. "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche." (F. W. Bernstein*4.3.1938 in: "Die Wahrheit über Arnold Hau")
5. "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird." (Rosa Luxemburg *5.3.1871 †15.1.1919 in: "Die russische Revolution")
6. „Warum Intrige vermuten, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht?“ (Peter Glotz *6.3.1939  †25.8.2005)
7. "Revolution ist nicht ein kurzer Akt, wo mal irgendwas geschieht und dann ist alles anders. Revolution ist ein langer komplizierter Prozess, wo der Mensch anders werden muss." (Rudi Dutschke*7.3.1940 †24.12.1979 in einer Podiumsdiskussion mit Rudolf Augstein und Ralf Dahrendorf)
8. "Snobismus ist die Fähigkeit, sich als Original zu fühlen, obwohl man nur eine Kopie ist." (Victor de Kowa *8.3.1904 †8.4.1973 zugeschrieben)
9. "Wenn Beckenbauer gesagt hat, eins und eins ist drei, dann war das eben so."(Bernd Hölzenbein*9.3.1946über seinen Kapitän Franz Beckenbauer bei der WM 1974)
10. "Es ist ratsam auf dem Teppich zu bleiben, wenn man vieles darunter gekehrt hat." (Jupp Derwall *10.3.1927 zugeschrieben)
11. "Der menschliche Magen ist kein Friedhof für Tiere." (Nina Hagen *11.3.1955 als Mitglied der Tierschutzpartei Sachsen-Anhalt)
12. "Snobs sind Leute, die am Käse nur die Löcher mögen, und auch die nicht immer." Paul Kuhn *12.3.1928 zugeschrieben)
13. "Wir reden hier eigentlich von Peanuts!" (Hilmar Kopper *13.3.1935 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank in einer Pressekonferenz zu der Vorhaltung, Handwerker seien 1994 bei der Schneider-Pleite um 50 Mio. DM geprellt worden)
14. "Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure." (Albert Einstein *14.3.1879 †18.4.1955 in einem Brief vom 14.7.1947 an einen Studenten)
15. "Selbstironie ist der beste Selbstschutz." (Zarah Leander*15.3.1907†23.6.1981 zugeschrieben)
16. "Wer mit sich selbst uneins ist, der ist niemands Freund." (Johann Geiler von Kaysersberg*16.3.1445†10.3.1510 in: "Das Seelenparadies")
17. "Überzeugungen sind Krankheiten, die durch Begeisterung übertragen werden." (Siegfried Lenz *17.3.1926 zugeschrieben)
18. "Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich; Gefühl ohne Verstand ist Dummheit." (Egon Bahr*18.3.1922 in der Talkshow "III nach 9", 9. März 1975)
19. "Wir können unsere Politiker nicht beeinflussen. Die interessieren sich einen Dreck für uns." (Bruce Willis*19.3.1955 in einem Interview 2006)
20. "Geld mag die Schale für vieles sein, aber nicht der Kern." (Henrik Ibsen*20.3.1828†23.5.1906 zugeschrieben)
21. "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden" (Jean Paul *21.3.11763 †14.8.1825)
22. "Die jungen Leute in Wien kommen mit siebzig auf die Welt und leben sich dann auf fünfzig herunter." (André Heller *22.3.1947 zugeschrieben)
23. "Marx geht es wie der Bibel: Er wird viel zitiert und kaum verstanden." (Erich Fromm*23.3.1900†18.3.1980 in: "Humanismus als reale Utopie")
24. "Die Macht, und zwar jede Macht, fürchtet nichts mehr als das Lachen, das Lächeln und den Spott." (Dario Fo*24.3.1926 in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Literatur in Stockholm 1997)
25. "Salzburg ist keine österreichische Stadt - Salzburg ist eine verstaubte Welt-Kultur-Institution" (Herbert Fux *25.3.1927†15.3.2007, u.a. Salzburger Stadtrat für Kultur, zugeschrieben)
26. "Umso mehr man über Musik weiß, desto schwerer ist es, etwas gültiges darüber zu sagen." (Patrick Süskind*26.3.1949 in: "Der Kontrabass")
27. Man kann den Einfluss des amerikanischen Fernsehens auf die Bevölkerung gar nicht genug betonen, es macht die Menschen wirklich kaputt und vergiftet sie! (Carl Barks*27.3.1901†25.8.2000 in einem Interview)
28. "Höchstleistung im Sport und vergnügliches Leben sind wie Feuer und Wasser. Man kann nicht zwei Herren gleichermaßen dienen. Entweder - oder!" (Sepp Herberger *28.3.1897†28.4.1977)
29. "Wissen ist Macht - Macht ist Wissen." (Wilhelm Liebknecht *29.3.1826†7.8.1900 in einer Rede vor dem Arbeiterbildungsverein in Dresden, 5.2.1872)
30. "Die Klugheit ist stärker als die Gewalt und und die Milde mächtiger als der Mord." (Karl May * 25.2.1845 † 30.3.1912)
31. "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt, er hat genug davon." (René Descartes*31.3.1596†11.2.1650 zugeschrieben)

April

1. "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends." (Otto von Bismarck*1.4.1815†30.7.1898 zugeschrieben)
2. "Als letzter Aberglaube, als trauriges Reststück des Schöpfungsmythos, blieb dem westlichen Kulturkreis das Märchen vom Schöpfertum des Künstlers." (Max Ernst *2.4.1891†1.4.1976 in: "Was ist Surrealismus?" 1934)
3. "Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt." (Helmut Kohl*3.4.1930 in einer Fernsehansprache im Juli 1990 über Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung)
4. "Es ist schon interessant, dass die Konservativen kulturelle Veränderungen immer bekämpfen, aber sehr glücklich sind, wenn sie Nutznießer sein können." (Daniel Cohn-Bendit*4.4.1945 in einem STERN-Interview [28/2005])
5. "Fernsehen ist fabelhaft. Man bekommt nicht nur Kopfschmerzen davon, sondern erfährt auch gleich in der Werbung, welche Tabletten dagegen helfen." (Bette Davis*'5.4.1908†6.10.1989 zugeschrieben)
6. "Wer dichten will, der täte gut, er macht' es so, wie Goethe tut!" (Erich Mühsam*6.4.1878†10.7.1934 <ermordet im KZ Oranienburg> in: "Schüttelreime")
7. "Lehrer sind faule Säcke." (Gerhard Schröder*7.4.1944 als Ministerpräsident von Niedersachsen 1996)
8. "Ich konnte schon früh zeichnen wie Raffael, aber ich habe ein Leben lang dazu gebraucht, wieder zeichnen zu lernen wie ein Kind." (Pablo Picasso*25.10.1881†8.4.1973 zugeschrieben)
9. "Wer nur Wasser trinkt hat etwas zu verbergen." (Charles Baudelaire*9.4.1821†31.8.1867 zugeschrieben)
10. "Wer im Monat mehr als 30.000 Mark verdient, der kann nicht SPD wählen." (Heiner Lauterbach*10.4.1953 in: STERN-Interview 2/1993)
11. "Du musst der Phantasie Deiner Hörer genügend Raum für die eigene Story lassen" (Francis Durbridge*25.11.1912†11.4.1998 zugeschrieben)
12. "Ich war einer der letzten Live-Rock'n'Roller der deutschen Politik. Jetzt kommt in allen Parteien die Playback-Generation." (Joschka Fischer*12.4.1948 Interview in der TAZ v. 23.9.2005)
13. "Zu fünfzig Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht." (Rudi Völler*13.4.1960 im ZDF-Sportstudio)
14. "Die Wahrheit triumphiert nie, aber ihre Gegener sterben allmählich aus." (Erich von Däniken*14.4.1935 zugeschrieben)
15. "Fremdenfeindlichkeit zeugt nur von eigener Schwäche." (Richard von Weizsäcker*15.4.1920 zugeschrieben)
16. " Die majestätische Gleichheit vor dem Gesetz verbietet es Reichen wie Armen, unter den Brücken zu schlafen, Brot zu stehlen und auf den Straßen zu betteln"      (Anatole France *16.4.1844  † 12.10.1924 )
17. "Politiker sind überall dasselbe: sie versprechen eine Brücke zu bauen, wo kein Fluß fließt." (Nikita Sergejewitsch Chruschtschow*17.4.1894†11.9.1971 zugeschrieben)
18. "Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört." (Justus von Liebig*12.5.1803†18.4.1873 in: "Chemische Briefe")
19. "Warum leben Frauen länger als Männer? Weil der liebe Gott ihnen die Zeit gutschreibt, die sie für's Einparken benötigen." (Bernd Stelter*19.4.1961 zugeschrieben)
20. "Wegen einer Lüge als Politiker zurücktreten? Also, Franz-Josef Strauß würde sich im Grabe umdrehen." (Ingo Appelt*20.4.1967)
21. "Ein Star ist ein Mensch, den jeder kennt - ausgenommen seine Familie." (Anthony Quinn*21.4.1915†3.6.2001 zugeschrieben)
22. "Der Optimist glaubt, diese Welt sei die beste aller möglichen. Und der Pessimist weiß, dass es so ist." (Robert Oppenheimer*22.4.1904†18.2.1967)
23. "Wer es einmal soweit gebracht hat, dass er nicht mehr irrt, der hat auch zu Arbeiten aufgehört." (Max Planck*23.4.1858†4.10.1947 zugeschrieben)
24. "Die Frauen bemühen sich, den Mann zu ändern, und beklagen sich dann, daß er nicht mehr der alte ist." (Barbra Streisand*24.4.1942 zugeschrieben)
25. "Die Familienpolitik von Frau von der Leyen dient nicht in erster Linie dem Kindeswohl oder der Stärkung der Familie, sondern ist vorrangig darauf ausgerichtet, junge Frauen als Arbeitskräfte-Reserve für die Industrie zu rekrutieren." (Walter Mixa <deutscher kathol. Militärbischof> *25.4.1941)
26. "Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." (Ludwig Wittgenstein*26.4.1889†29.4.1951 in: "Tractatus logico-philosophicus, 7")
27. "Das ist das Schöne an der Nouvelle Cuisine: Endlich kommt auch das Porzellan zur Geltung!" (Hans-Joachim Kulenkampff*27.4.1921†14.8.1998 zugeschrieben)
28. "Von den letzten beiden Barrels Erdöl, die einmal auf der Welt gefördert werden, wird eines aus dem Irak stammen." (Saddam Hussein*28.4.1937†30.12.2006 zugeschrieben)
29. "Für angenehme Erinnerungen muss man im voraus sorgen." (Paul Hörbiger*29.4.1894†5.3.1981 zugeschrieben)
30. "Er könnte 14 Tage vor der Wahl eine Partei gründen und würde dann Kanzler." (Rudi Assauer*30.4.1944 über Franz Beckenbauer)

Mai

1. "Jeder dritte Italiener ist Italiener." (Oliver Bierhoff*1.5.1968<Manager der Deutschen Nationalmannschaft> Fernsehkommentar zu einem Fussballspiel mit italienischer Beteiligung)
2. "Wahr ist, was morgen in der Zeitung steht." (Axel Springer*2.5.1912†22.9.1985 zugeschrieben)
3. "Drei Dinge sind bei Hofe unentbehrlich: gesunde Beine, ein geschmeidiger Rücken und eine glatte Zunge." (August von Kotzebue*3.5.1761†23.31819 in: "Der Verleumder")
4. "Jede neue Wahrheit beginnt ihren Weg als Ketzerei und beendet ihn als Orthodoxie." (Thomas Henry Huxley*4.5.1825†29,6.1895 zugeschrieben)
5. "Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts - die Häßlichen eingeschlossen." (Karl Marx*5.5.1818†14.3.1883 in einem Brief an L. Kugelmann v. 12.12.1868)
6."Sie kennen ja sicherlich meine Grabinschrift: 'Die einen werden sagen, er hat zu viel gemacht. Die anderen werden sagen, er hat sich zu wenig bewegt. Ich aber sage euch, lasst mich in Ruh.'" (Hanns Dieter Hüsch*6.5.1925†6.12.2005 im Gespräch m. Ursula Heller am 6.5.2005)
7. "Das Wort »Toleranz« ist kein deutsches Wort. Es ist ein Fremdwort. Und »tolerieren«, »etwas tolerieren« bedeutet so viel wie »etwas aushalten«. Also wenn früher mal wer gefoltert worden ist, dann war der tolerant." (Gerhard Polt*7.5.1942 auf CD "Und wer zahlt's?")
8. "Wer Geld hat, kauft ein Auto. Wer keines hat, stirbt auf andere Weise." (Fernandel*8.5.1903†26.2.1971 zugeschrieben)
9. "Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert" (Ortega y Gasset *9.5.1883†18.10.1955)
10."Je höher die Stellung eines Vorgesetzten, desto mehr Fehler darf er machen, und wenn er nur noch Fehler macht, dann nennt er das seinen 'persönlichen Stil'." (Fred Astaire*10.5.1899†22.6.1987 zugeschrieben)
11. "Es gibt drei Berufe, die man nicht erlernen muss: Ehemann, Politiker und Aufsichtsrat. Zumindest Letzteres sollte sich ändern." (Thomas Middelhoff *11.5.1953 zugeschrieben)
12. "Demokratie ist lustig." (Joseph Beuys*12.5.1921†23.1.1986 Handschrift auf einer Postkarte, 1982)
13. "Mode ist die bereitwillige Bejahung der rätselhaften Tatsache, daß heute etwas schön ist, was gestern häßlich gewesen ist und was morgen unerträglich sein wird." (Senta Berger*13.5.1941 zugeschrieben)
14. "Krank ist der Adel, es bäumt sich der Esel, worauf er geritten. Krank auch mancher Regent aus Furcht vor dem Fieber der Freiheit" (Philipp Jakob Siebenpfeiffer*12.11.1789†14.5.1845 in: "Episches Gedicht in 12 Gesängen")
15. "Eifersucht ist Angst vor dem Vergleich." (Max Frisch*15.5.1911†4.4.1991 in: "Tagebuch")
16. "Berühmt bist du, wenn dein Name überall steht, nur nicht im Telefonbuch." (Henry Fonda*16.5.1905†12.8.1982 zugeschrieben)
17. "Was mich von einem Motorrad unterscheidet? Nichts." (Dennis Hopper*17.5.1936 zugeschrieben)
18. "Auch ein Pontifikalamt mit Weihrauch und Orgel ist eine Show" (Thomas Gottschalk*18.5.1950 in einer Sendung v. 24. März 2005)
19. "Manche Kritiker und Theatermacher vergessen genau das: Der Saal muss voll sein." (Peter Zadek*19.5.1926 in: "Menschen Löwen Adler Rebhühner")
20. "Mit der Wahrheit ist es wie mit einer stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet." (Wolfgang Borchert*20.5.1921†20.11.1947 in: "Draußen vor der Tür")
21. "Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie." (Albrecht Dürer*21.5.1471†6.4.1528 in: "Vier Bücher von menschlicher Proportion")
22. "Ich habe eine Menge Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst." (George Best [engl. Fußballgenie]*22.5.1946†25.11.2005 zugeschrieben)
23. "Wer dem Publikum hinterherläuft, wird auf Dauer nur dessen Arsch sehen." (Dieter Hildebrandt*23.5.1927)
24. "Der Patriotismus ist die letzte Zuflucht, an die sich der Strauchdieb klammert." (Bob Dylan*24.5.1941 in: "Sweetheart like you")
25 "Zu viel plauschen die Weiber erst, wenn sie alt sind. Wenn sie jung sind, verschweigen sie einem zu viel." (Johann Nestroy*7.12.1801†25.5.1862 in: "Der alte Mann mit der jungen Frau")
26. "Talk low, talk slow and don't say too much." (John Wayne*26.5.1906†11.6.1979 zugeschrieben)
27. "Das Schönste an den meisten Männern ist die Frau an ihrer Seite." (Henry Kissinger*27.5.1923 zugeschrieben)
28. "Ich weiß nicht, warum sich jeder so sehr über Sex aufregt. Bei Shakespeare tat das auch niemand. Sex gefällt doch jedem, Ihnen etwa nicht?" (Ian Fleming*28.5.1908†12.8.1964 in einem Interview, als man ihm vorwarf, seine Romane bestünden aus Sex und Gewalt)
29. "Die Natur ist gnädig: wer viel verspricht, dem schenkt sie zum Ausgleich ein schlechtes Gedächtnis." (Bob Hope*29.5.1903†27.7.2003 zugeschrieben)
30. Aber am achtzehnten Tag schuf Gott, sei es im Zorn, sei es aus Nachlässigkeit den Kapitalismus (Dieter Süverkrüp*30.5.1934 in: "1968ster Psalm")
31. "Die Leute, die das Gras wachsen hören, sind meistens dieselben, die es gesät haben." (Peter Frankenfeld *31.5.1913 †4.1.1979 zugeschrieben)

Juni

1. "Wer nicht geniessen kann, wird ungenießbar. (Konstantin Wecker*1.6.1947 1978)
2. "Deutsche Schriftsteller verzeihen ihren Kollegen alles, nur nicht den Erfolg." (Marcel Reich-Ranicki*2.6.1920 in einem Streitgespräch [Bayer. Rundfunk 1990])
3."Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen." (Josephine Baker*3.6.1906†12.4.1975 zugeschrieben)
4. "Die österreichische Mentalität ist: Wir brauchen Reformen, aber nix darf sich ändern." (Viktor Klima*4.6.1947 österr. Bundeskanzler a.D. zugeschrieben)
5. "Keine Kunst lernt eine Regierung schneller als die, Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen."(Adam Smith*5.6.1723†17.7.1790 in: "The wealth of nations" Book 5)
6. "Das Positive am Skeptiker ist, dass er alles für möglich hält." (Thomas Mann *6.6.1875 †12.8.1955 zugeschrieben)
7. "Wenn dumme Leute überlegen schweigen, dann sollen kluge schweigend überlegen." Mascha Kaléko *7.6.1907†21.1.1975 in: "Die paar leuchtenden Jahre")
8. "Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden." (Robert Schumann*8.6.1810†29.7.1856 in: "Musikalische Haus- und Lebensregeln")
9. "Das Management ist die schöpferischste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen." (Robert McNamara*9.6.1916 zugeschrieben)
10. "Wenn man über sechzig ist, dann ist der Hüftschwung schon ein bisschen gedämpfter." (Harald Juhnke*10.6.1929†1.4.2005 zugeschrieben)
11. "Rede einfach, rede langsam und sag nicht zu viel." (John Wayne*26.5.1907†11.6.1979 zugeschrieben)
12. "Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze." (Karl Kraus*28.4.1874†12.6.1936 in: "Aphorismen")
13. "Kunst ist das, was ich mache." Christo*13.6.1935 zugeschrieben)
14. "Es gibt viele Möglichkeiten, Karriere zu machen, aber die Sicherste ist noch immer, in der richtigen Familie geboren zu sein." (Donald Trump*14.6.1946 zugeschrieben)
15. "Auch Behinderte haben ein Recht, verarscht zu werden." (Herbert Feuerstein*15.6.1937 zugeschrieben)
16. "Der Flirt ist ein Spiel, bei dem man nicht weiß, ob man noch in der Qualifikation ist oder schon im Finale." (Ernst Stankovski*16.6.1928 zugeschrieben)
17. "Wenn's der Wahrheitsfindung dient!" (Fritz Teufel*17.6.1943 während einer Gerichtsverhandlung auf die Aufforderung, sich zu Ehren des Gerichts zu erheben)
18. "Das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann, ist, daß er dämliche Eltern hat." (Utta Danella*18.6.1924 zugeschrieben)
19. "Dummheit ist eine Gelegenheit, die keine Diebe macht." (André Glucksmann*19.6.1937 zugeschrieben)
20. "Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist." (Heinrich von Brentano*20.6.1904†14.11.1964 zugeschrieben)
21. "Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners." (Jean-Paul Sartre*21.6.1905†15.4.1980 zugeschrieben)
22. "Auszeichnungen und Preise sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später bekommt sie jedes Arschloch." (Billy Wilder*22.6.1906†27.3.2002 zugeschrieben)
23. "Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind." (Jean Anouilh*23.6.1910†3.10.1987 zugeschrieben)
24. "Eines der besten Mittel gegen das Altwerden ist das Dösen am Steuer eines fahrenden Autos." (Juan Manuel Fangio*24.6.1911†17.7.1995 zugeschrieben)
25. "Mit fünfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient." (George Orwell*25.6.1903†21.1.1950 letzte Eintragung in seinem Tagebuch)
26. "Die Klimatisierung des koexistentiellen Innenraums erfolgt durch die reziproke Extraversion der Symbioten." (Peter Sloterdijk*26.6.1947 in: "Schäume, Plurale Sphärologie")
27. "Wenn man Liebe nicht bedingungslos geben und nehmen kann, ist es keine Liebe, sondern ein Handel." (Emma Goldman*27.6.1869†14.5.1940 zugeschrieben)
28. "Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft." (Jean-Jacques Rousseau*28.6.1712†2.7.1778 in: ""Bekenntnisse")
29. "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen." (Antoine de Saint-Exupéry*29.6.1900†31.7.1944 in: "Die Stadt in der Wüste")
30. "Wenn ich durch die Straßen gehe, und etwas Neues, Schönes sehe, dann weise ich stolz darauf: Das hat mein Freund getan, mein Freund der Plan." (Walter Ulbricht*30.6.1893†1.8.1973 im DDR-Rundfunk 1953)

Juli

1. "Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen." (Franca Magnani*1.7.1925†28.10.1996 zugeschrieben)
2. "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben." (Hermann Hesse*2.7.1877†9.8.1962 in: "Stufen")
3. "Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen." (Franz Kafka*3.7.1883†3.6.1924 in: Brief an Oskar Pollak, 1904)
4. "Hollywood ist der falscheste Ort der Erde." (Gina Lollobrigida 4.7.1927 zugeschrieben)
5. "Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten." (Georges Pompidou*5.7.1911†2.4.1974 zugeschrieben)
6. "Kein Präsident hat jemals soviel für die Menschenrechte getan wie ich!" (George W. Bush*6.7.1946 zitiert nach: Ken Auletta "Fortress Bush", 2004)
7. " We all live in a yellow submarine" (Ringo Starr *7.7.1940  Textzeile aus seinem Song "Yellow submarine", The Beatles) 
8. "Ich kenne nur Karl May und Hegel." (Ernst Bloch*8.7.1885†4.8.1977)
9. "Wir leben eben in einer Gesellschaft, in der kein Gesetz verbietet, mit der Verbreitung von Unwissen oder in manchen Fällen Blödsinn, Geld zu verdienen." (Tom Hanks*9.7.1956 zugeschrieben)
10. "Die Zeit heilt alle Wunden. Aus Napoléon ist ja mittlerweile auch ein Cognac geworden." (Alfred Biolek*10.7.1934 zugeschrieben)
11 "Das können Sie halten wie Du willst." (Herbert Wehner*11.7.1906†19.1.1990 auf die Frage eines Genossen, ob dieser ihn duzen dürfe)
12. "Wenn wir alle Fremdwörter, auch die eingewurzelten, wegließen, so bliebe vieles Leere ungesagt." (Stefan George*12.7.1868†4.12.1933 zugeschrieben)
13. "Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter." (Julius Caesar*13.7.100 a.C.n.†15.3.44 a.C.n. zugeschrieben)
14. "Arbeit muss dem Gemeinwohl dienen, dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet." (Alfred Krupp*26.4.1812†14.7.1887 zugeschrieben)
15. „Wo ich bin ist oben. Und wenn ich mal unten bin, ist unten eben oben.“ (Jürgen Möllemann*15.7.1945†5.6.2003 in: "Der Spiegel" Nr. 47/1988)
16. "Der kostbarste Besitz der Frau ist die Phantasie des Mannes." (Beate Uhse*25.10.1919†16.7.2001 zugeschrieben)
17. "Dass die Orthografie nicht jedermanns Sache ist, ist bekannt. Noch weniger Freunde aber hat die Zeichensetzung." (Bastian Sick*17.7.1965 in: "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod")
18. "Man kann nicht immer mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen." (Friedrich Zimmermann*18.7.1925 zugeschrieben)
19. "Permanenter ästhetischer Umsturz - das ist die Aufgabe der Kunst." (Herbert Marcuse*19.7.1898 in: "Konterrevolution und Revolte")
20. "Der Vater dieses Mannes war kein Kleinbürger. Der Vater dieses Mannes ist der Krieg." (Claus Graf Schenk von Stauffenberg*15.11.1907†20.7.1944<hingerichtet> über Adolf Hitler, 1940 nach dem Sieg über Frankreich)
21. "Früher sind die Leute mit Fünfunddreißig fröhlich gestorben, heute jammern sie sich bis Achtzig durch." (Norbert Blüm*21.7.1935 zugeschrieben)
22. "Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst." (Giovanni Guareschi *4.5.1908†22.7.1968 zugeschrieben)
23. *"Den ersten Orden bekommt man, weil man noch keinen hat; alle weiteren, weil man schon einen hat." (Gustav Heinemann*23.7.1899†7.7.1976 zugeschrieben)
24. "Sünde ist eine mythologische Bezeichnung für schlechte Geschäfte." (Frank Wedekind*24.7.1864†9.3.1918 in: "Der Marquis von Keith", 1901)
25. "Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe." (Elias Canetti*25.7.1905†14.8.1994 in: "Die Provinz des Menschen")
26. "Das Positive war, dass wir hinten zu Null gespielt haben. Das Negative war, dass wir auch vorne zu Null gespielt haben."(Felix Magath*26.7.1953 zugeschrieben)
27. "Lieber schlecht als dumm! Schlechte Menschen sind auch ab und zu gut. Dumme sind immer bloß dumm." (Alexandre Dumas*27.7.1824†27.11.1895 zugeschrieben)
28. "George W. Bush ist ein Teufel, der die ganze Welt dominieren will." (Hugo Chávez*28.7.1954 bei seiner Wiederwahl im Dezember 2006)
29. "Frauen sagen, sie stehen bei Männern auf breiten Schultern. Was habe ich von den Schultern?" (Teresa Orlowski*29.7.195 zugeschrieben)
30. "Nicht jeder, der seiner Frau einen Nerz verweigert, ist ein Tierschützer." (Chris Howland*30.7.1928 zugeschrieben)
31. "Wenn du wissen willst, wie ein Mensch ist, dann sieh dir genau an, wie er seine Untergebenen behandelt, nicht die Gleichrangigen." (Joanne K. Rowling*31.7.1965 in: "Harry Potter & der Feuerkelch)

August

1."Unser Publikum ist wie Leute, die Lakritz mögen. Nicht jeder mag Lakritz, aber die Menschen, die Lakritz mögen, mögen Lakritz wirklich." (Jerry Garcia *1.8.1942†9.8.1995)
2. "Wie klaut man eine Million? Weiß ich auch nicht"! (Peter O'Toole*2.8.1932 in Anspielung auf seinen Filmtitel)
3. "Im Zweifelsfall ist mir der Mist, den Pferde machen, lieber als der Mist, den Menschen machen". (Hugo Simon (Springreiter)*3.8.1942 zugeschrieben)
4. "Wenn es die Hörer mitreißt, ist es Unterhaltung, wenn nicht, ist es Kunst." (Louis Armstrong*4.8.1901†6.7.1971 zugeschrieben)
5. "Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit." (Neil Armstrong*5.8.1930 bei seinem ersten Schritt eines Menschen auf dem Mond am 21.Juli 1969)
6. "Die Ästhetik unserer Tage heißt Erfolg." (Andy Warhol*6.8.1928†22.2.1987 zugeschrieben)
7. "Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus." (Joachim Ringelnatz*7.8.1883†17.11.1934 zugeschrieben)
8. "Ich bevorzuge es stehend zu sterben, als ewig kniend zu leben." (Emiliano Zapata*8.8.1879†10.4.1919)
9. "Früher hat jeder gemacht, was er will. Jetzt macht jeder, was er kann." (Otto Rehhagel*9.8.1938 während der Fußball-EM 2004 über seine griechischen Spieler)
10. "Das gefährlichste Organ am Menschen ist der Kopf." (Alfred Döblin*10.8.1878†26.6.1957 zugeschrieben)
11. "Ein Kritiker ist ein Mann ohne Beine, der das Laufen lehrt." (Jackson Pollock*11.8.1912†11.8.1956 zugeschrieben)
12. "Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man über alles reden kann." (Iris Berben*12.8.1950 in: "Der Spiegel" 2007/16)
13. "Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig." (Nikolaus Lenau *13.8.1802†22.8.1850 in: "Einsamkeit")
14. "Ohne die Songs von Bob Dylan hätte ich nie die Courage aufgebracht oder den Größenwahn, Filme zu machen." (Wim Wenders*14.8.1945 in: "DIE ZEIT 2005/)
15."Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen." (Matthias Claudius*15.8.1740†21.1.1815 zugeschrieben)
16."Feminimus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." (Charles Bukowski*16.8.1920†9.3.1994 zugeschrieben)
17.Es gab Kollegen, denen fiel erst nach einem verlorenen Match auf, dass sie den Tennisschläger falsch herum gehalten hatten. (Guillermo Vilas*17.8.1952 zugeschrieben)
18."Heute ist Weltfrauentag - oder wie wir Männer sagen - Frühjahrsputz." (Harald Schmidt*18.8.1957 in: ARD, 8.3.2005)
19."Man kann vielleicht jemanden finden, der die Arbeit genauso gut macht wie ich, aber ich glaube nicht, dass man jemanden finden wird, der sich dabei so gut amüsiert." (Bill Clinton*19.8.1946 in: Interview in: "Le Monde", 8. Januar 2000)
20."Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein." (Henryk M. Broder*20.8.1946 in: "Jüdische Allgemeine" v. 17. März 2005)
21."Alle Stilarten der Musik sind gleich wichtig. Die Musik ist ein Ganzes." (Art Farmer*21.8.1928†4.10.1999 zugeschrieben)
22."Vom Aphorismus Lebenshilfe zu erwarten heißt den Skorpion um eine Blutspende bitten." (Wolfdietrich Schnurre*22.8.1920†9.6.1989 zugeschrieben)
23."Ein Satiriker ist jemand,der den Elefanten Mausefallen stellt." (Ephraim Kishon*23.8.191924†29.1.2005 zugeschrieben)
24."Wer immer für eine gerechte Sache eintritt und kämpft für Freiheit und Befreiung von den Invasoren, Siedlern und Kolonialisten in seinem Land, kann unmöglich ein Terrorist genannt werden." (Jassir Arafat24.8.1929†11.11.2004 in: Rede vor der UNO am 13.11.1974)
25."Der Blick des Volkes besudelt meine Schlösser." (Ludwig II. von Bayern*25.8.1845†13.6.1886 zugeschrieben)
26."Vorurteile sterben ganz langsam, und man kann nie sicher sein, daß sie wirklich tot sind." (Jules Romain*26.8.1885†14.8.1972 zugeschrieben)
27."Das Richtige zu tun ist kein Problem. Das Problem ist zu wissen, was richtig ist." (Lyndon B. Johnson*27.8.1908†22.1.1973 zugeschrieben)
28."Überall lernt man nur von dem, den man liebt" (Johann Wolfgang von Goethe *28.8.1749  22.3.1832)
29."Lügen laufen Sprints, aber die Wahrheit läuft einen Marathon." (Michael Jackson*29.8.1958 zugeschrieben)
30."Die schlimmste Zeit im Leben ist die Pubertät, die zweitschlimmste ist die Zeit danach." (Helge Schneider*30.8.1955 auf seinem Album "Guten Tach")
31."Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen." (Maria Montessori*31.8.1870†6.5.1952 zugeschrieben)

September

1.„Wenn Hitler Freunde gehabt hätte, dann wäre ich bestimmt einer seiner engen Freunde gewesen“. (Albert Speer*19.3.1905†1.9.1981 in: "Erinnerungen")
2."Es mag ja stimmen, dass ich ein Playboy bin, es mag ja stimmen, dass ich ein Frauenheld und Ehebrecher bin. Aber es stimmt auch, dass ich zuerst und vor allem Arzt bin." (Christiaan Barnard*8.11.1922†2.9.2001 zugeschrieben)
3.„Keine Schraube hätte ich anders gemacht.“ (Ferdinand Porsche*3.9.1875†30.1.1951 nach der Begutachtung des neuen Porsche 356 seines Sohnes Ferry)
4."Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen." (Anton Bruckner*4.9.1824†11.10.1896 zugeschrieben)
5."Der Maler soll nicht nur malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er es auch, zu malen, was er vor sich sieht." (Caspar David Friedrich*5.9.1774†7.5.1840 zugeschrieben)
6."Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher." (Franz-Josef Strauß*6.9.1915†3.10.1988 in: DIE WELT, 23. September 1974)
7."Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen." (Birgit Breuel*7.9.1937 zugeschrieben)
8."Unter Verzicht verstehen Frauen die kurze Pause zwischen zwei Wünschen." (Mario Adorf*8.9.1930 zugeschrieben)
9."Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst."Leo Tolstoj*9.9.1828†20.11.1910 in: "Tagebücher", 1896)
10."Sexualität ist heute nur noch eine Sportart." (Karl Lagerfeld*10.9.1933 in: Talkshow Beckmann, ARD, 5. Juli 2004)
11."Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen." (Franz Beckenbauer*11.9.1945 in: Der Spiegel, 31. Dezember 2005)
12."Ein Dementi ist der verzweifelte Versuch, die Zahnpasta wieder in die Tube zu bekommen."(Lore Lorentz*12.9.1920†22.2.1994 zugeschrieben)
13."Wer nichts weiß, muss alles glauben." (Marie von Ebner-Eschenbach*13.9.1830†12.3.1916 in: "Aphorismen")
14."Ob Sport wirklich Mord ist, hängt nicht davon ab, welchen man betreibt, sondern mit wem man ihn betreibt." (Günter Netzer*14.9.1944 zugeschrieben)
15."Wer kein Selbstbewusstsein hat, braucht ein Nationalbewusstsein." (Lisa Fitz*15.9.1951 zugeschrieben)
16."In der Politik gibt es keine wirklichen Freundschaften, nur Zweckbündnisse auf Zeit."(Oskar Lafontaine*16.9.1943 in: "Stern", 2006/4)
17."Ich bin, was ich tue." (Reinhold Messner*17.9.1944 zugeschrieben)
18."Entweder mache ich etwas zu 150% oder ich schlafe." (Lance Armstrong*18.9.1971 zugeschrieben)
19."Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft." (Emil Zátopek*19.9.1922†21.11.2000 zugeschrieben)
20."Persönlichkeit haben heißt, die tausend Irrtümer einzugestehen, die man im Laufe seines Lebens gemacht hat." (Alexander Mitscherlich*20.9.1908†26.6.1982 zugeschrieben)
21."Wir sind keine Wurstfabrik, die ein neues Label druckt, Marketingunternehmen bestellt und sagt, jetzt wollen wir mal wieder." (Reinhard Marx*21.9.1953 in: "Der Spiegel", 21/2006)
22."Aber weil ich die Gefahr selbst gewählt habe, muss ich frei, ohne Bindung, dorthin steuern, wohin ich es haben will. Irrwege bin ich schon viele gegangen, und ich weiß es." (Hans Scholl <"Weiße Rose">*22.9.1918†22.2.1943 in: Brief v. 16.2.1943 an Rose Nägele)
23."Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle." (Robert Bosch*23.9.1861†12.3.1942 zugeschrieben)
24."Ich habe viele Dummheiten gemacht. Aber nur schöne, keine, die ich bereue." (Uschi Obermaier*24.9.1946 in: "Galore", 2007)
25."Wenn die deutsche Mannschaft schnell kontert, dann hat sie sicherlich Konterchancen." (Karl-Heinz Rummenigge*25.9.1955 zugeschrieben)
26."Erst wenn wir uns denkend dem schon Gedachten zuwenden, werden wir verwendet für das noch zu denkende" (Martin Heidegger*26.9.111889†26.5.1976 in: Rede z. 500jährigen Jubiläum der Universität Freiburg/Br.)
27."Man muss gut überlegen, was man will. Es könnte passieren, dass man es bekommt." (Meat Loaf*27.9.1947 zugeschrieben)
28."Wenn ich über steuer- und erbrechtliche Anerkennung von homosexuellen Paaren diskutiere, dann kann ich gleich über Teufelsanbetung diskutieren." (Edmund Stoiber dpa-Meldung v. 8.8.1991)
29."Sie haben auch mich untersucht, die Leistungen meines Gehirns und meines Körpers, und sie haben entschieden, dass ich ein wandelndes Wunder bin." (Silvio Berlusconi*29.9.1936 in: "ANSA" 5.10.2002)
30."Das Showbusiness ist bestimmt nicht dazu geeignet, den Menschen den inneren Frieden zu bringen." (Udo Jürgens*30.9.1934 zugeschrieben.

Oktober

1."Berlin ist arm, aber sexy." (Klaus Wowereit*1.10.1953 in: "Focus Money" 11/2003)
2."Tantrischer Sex heißt nicht, daß man dabei vögelt bis zum Umfallen." (Sting*2.10.1951 in einem TV-Portrait des NDR 1996)
3."Regieren heißt entscheiden, wofür Steuereinkünfte ausgegeben werden. (Gore Vidal*3.10.1925 zugeschrieben)
4."Ich brauche keinen Arzt, ich habe Humor." (Luis Trenker*4.10.1892†12.4.1990 zugeschrieben)
5."Ich könnte einen tausend Pfund teuren Anzug anziehen und würde noch immer abgerissen aussehen." (Bob Geldof*5.10.1954 in: "Smash Hits" v. 17.12.1986)
6."Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen." (Meret Oppenheim*6.10.1913†15.11.1985 aus: Dankesrede anlässl. der Preisverleihung des Kunstpreises der Stadt Basel, 1975)
7."Wir sind der Ansicht, dass Versuche, die von Gott gegebene Vielfalt der modernen Zivilisation dem Kasernenprinzip der monopolaren Welt zu unterwerfen, eine große Gefahr in sich bergen." (Wladimir Putin*7.10.1952 aus: Rede in Indien, 11/2004)
8.„Von Donald Duck habe ich mehr gelernt als von allen Schulen, in denen ich war.“ (Gottfried Helnwein*8.10.1948)
9."Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen."(John Lennon*9.10.1940†8.12.1980 auf dem Album "Double Fantasy", 1980)
10."Nächstenliebe ist die einzig mögliche Realpolitik." (Fridtjof Nansen*10.10.1861†13.5.1930 zugeschrieben)
11."Die Versuchung, es sich in einer vorgedachten Ideologie bequem zu machen, ist nicht nur unter totalitärem Zwang groß." (Dagobert Lindlau*11.10.1930 zugeschrieben)
12."Ich habe wirklich alles gehabt im Leben. Wenn man mir alles wieder wegnimmt, werden Gott und ich quitt sein. Also ist alles bestens." (Luciano Pavarotti*12.10.1935†6.9.2007 im ORF 2006)
13."Wenn wir schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt." (Rolf Rüssmann*13.10.1950 in: Doris Probst: "Der Ball ist ein Sauhund", 2003)
14."Wahrheit leidet oft mehr durch den Übereifer ihrer Verteidiger als durch die Argumente ihrer Gegner." (William Penn*14.10.1644†30.7.1718 in: "Früchte der Einsamkeit")
15."Macht ist ein produktives Prinzip in der Gesellschaft. Sie bringt Wissen hervor, erschafft durch ihre Kontrolle das Individuum und ganze Institutionen und Techniken." (Michel Foucault*15.10.1926†25.6.1984 in: "Überwachen und Strafen", 1975)
16."Ich sehe mich eher als Spieler in einer Position, die es gar nicht gibt." (Mehmet Scholl*16.10.1970 zugeschrieben)
17."Von andern Pflanzen unterscheiden sich Schauspieler dadurch, dass sie eintrocknen, wenn sie nicht in die Presse kommen." (Alfred Polgar*17.10.1873†24.4.1955 in: "Kleine Schriften, Bd. 3)
18."Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt." (Klaus Kinski*18.10.1926†23.11.1991 in: Biografie in der Internet Movie Database)
19."Kein anderes Volk als die Deutschen hätte es fertiggebracht, einen Kanzler zu wählen und ihm dann die Hauptstadt vor die Tür zu legen." (John le Carré*19.10.1931 zugeschrieben)
20."Bei Bayern München gibt es einen neuen Strafenkatalog: Wer einen Elfer verschießt, muss eine Woche lang Olli Kahn striegeln!" (Stefan Raab*20.10.1966 zugeschrieben)
21."Mein Berlin, du bist einzig in deiner erregenden Atmosphäre, in deiner unerhörten Arbeitskraft, in deiner großartigen Geistigkeit." (Claire Waldoff*21.10.1884†22.1.1957 zugeschrieben)
22."Was uns die Opfer der Weißen Rose als Vermächtnis hinterlassen, ist die Aufgabe, politisch wach zu sein und Feinde der Demokratie frühzeitig zu erkennen und zurückzudrängen." (Wolfgang Thierse*22.10.1943 in: Rede bei der Gedenkveranstaltung der Stiftung "Weiße Rose" am 18.02.2003 in München)
23."Ich bin in Asien bekannter als Gott." (Pelé*23.19.1940 zugeschrieben)
24."Politik ist nicht wirklich real an Lösungen interessiert. Genauso wenig wie die Medien. Politik ist eine Simulation, die Lösungen vorgaukelt, die Medien simulieren die Aufdeckung dieser Simulation und manipulieren dadurch auf ihre Art." (Christoph Schlingensief*24.10.1960 in: Rededuell mit Gregor Gysi bei politik-digital.de, 6. Dezember 2002)
25."Noch perverser, als wenn Autoren für Kritiker schreiben, ist es, wenn sie es für Autoren tun." (Peter Rühmkorf*25.10.1929 zugeschrieben)
26."Manche Politiker sterben auf Barrikaden, auf denen sie gar nicht gestanden sind." (François Mitterrand*26.10.1916†8.1.1996 zugeschrieben)
27."Sprich sanft, und trage einen großen Stock bei dir." (Theodore Roosevelt*27.19.1858†6.1.1919 in: Reden (1901); führte zu seinem Spitznamen "Big Stick")
28."Wenn man in Amerika 'Guten Morgen' sagt und es ist 5 nach 12, landet man vor Gericht." (Bernie Ecclestone*28.10.1930 in: SPIEGEL online, 23. Juni 2006)
29."Der Glaube macht, dass Menschen Horoskope lesen, sich in die Luft sprengen oder bei Vollmond Ochsen melken." (Dieter Nuhr*29.10.1960 in: TV-Beileger zum Stern Nr. 25/2007 vom 14. Juni 2007, S. 2)
30."Nächstenliebe findet man zum Beispiel bei Menschen, die Dienstvorschriften nicht einhalten." (Ezra Pound*30.10.1885†1.11.1972 zugeschrieben)
31.'"Wer den Zeitgeist heiratet, wird bald Witwer sein." (August Everding*31.10.1928†26.1.1999 in: "Reorganisation im Non-Profit-Sektor")

November

1."Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren." (Ilse Aichinger*1.11.1921 zugeschrieben)
2."Champagner ist der einzige Wein, der eine Frau noch schöner macht, nachdem sie ihn getrunken hat." (Marie Antoinette*2.11.1755†16.10.1793 zugeschrieben))
3."Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche" (F.K. Waechter*3.11.1937†16.9.2005 in: "Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland", 1982)
4."Wosimma? Wosamma? Dosamma! <Hochdeutsch: "Wo sind wir? Wo sind wir? Da sind wir ja!>" (Harry Valérien*4.11.1923 stereotype Anmoderation der Live-Sendung "Das aktuelle Sport-Studio" [ZDF])
5."Das schönste auf der Welt ist es, normal zu sein." (Uwe Seeler*5.11.1936 in: ARD-Sportschau v. 5.11.2006)
6."Das Betreten einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses ist für einen Patienten dreißigmal gefährlicher als eine Expedition auf den Himalaya oder in die Urwaldhölle am Amazonas." (Julius Hackethal*6.11.1921†17.10.1997 zugeschrieben)
7."Manchen Menschen ist kein Opfer zu groß - sofern es von anderen gebracht wird." (Billy Graham*7.11.1918 zugeschrieben)
8."Das stärkste PR-Mittel ist ein Wunder. Aber es muss wirklich geschehen." (Conrad Ahlers*8.11.1922†19.12.1980 zugeschrieben)
9."Die Fremde ist herrlich, solange es eine Heimat gibt, die wartet." (Erika Mann*9.11.1905†27.8.1969 )
10."Die Verteidigung des Friedens ist identisch mit der Verteidigung der Kultur." (Arnold Zweig*10.11.1887†26.11.1968 Zitat auf einem Plakat
11."Wer in guten Zeiten bei Thomas Gottschalk sitzt, findet sich in schlechten Zeiten bei Harald Schmidt wieder." (Friedrich Merz*11.11.1955 im Deutschen Bundestag)
12"Eine Zigarette ist wie ein rascher Flirt, eine Zigarre wie eine anspruchsvolle Geliebte, die Pfeife aber ist wie eine Ehefrau." (Michael Ende*12.11.1929†28.81995 zugeschrieben)
13."Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht." <Lat.: "Da mihi castitatem et continentiam, sed noli modo." (Augustinus von Hippo*13.11.354†28.8.430 in: "Confessiones"; 8,7)
14."Es ist gefährlich, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht." (Astrid Lindgren*14.11.1907†28.1.2002 zugeschrieben)
15."Der Vater dieses Mannes war kein Kleinbürger. Der Vater dieses Mannes ist der Krieg." (Claus Graf Schenk von Stauffenberg *15.11.1907†12.7.1944 über Adolf Hitler, 1940 nach dem Sieg über Frankreich)
16."Wir brauchen Werte um die Welt zu verstehen." (Lothar Späth*16.11.1937 in: "Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 21)
17."Allen ist das Denken erlaubt. Vielen bleibt es erspart." (Curt Goetz*17.11.1888†12.9.1960 zugeschrieben)
18 "Begehen Sie nicht einfach Selbstmord! Seien Sie einfallsreicher, das darf ich von Ihnen verlangen!" (Klaus Mann *18.11.1906 †21.5.1949)
19."Mit geballten Fäusten kann man sich nicht die Hände reichen." (Indira Gandhi*19.11.1917†31.10.1984 in: "The New York Times", October 20, 1971)
20."Was an Extremisten abzulehnen und gefährlich ist, ist weniger ihr Extremismus als ihre Intoleranz." (Robert F. Kennedy*20.11.1925†6.6.1968 in: "The pursuit of justice", 1964)
21." Vierzig Jahre Überlegung und zwanzig Stunden Ausfühung." (René Magritte*21.11.1898†15.8.1967 auf die Journalistenfrage: "Wie lange brauchen Sie für ein Gemälde?")
22."Sieg ist eine unglaubliche Lust. Eine Frau kann einem diese Befriedigung nicht geben." (Boris Becker*22.11.1967 in: "rotation" Nr. 92/2005, S. 8)
23."Mir ist ein Felsen vom Körper gefallen." (Reiner Calmund*23.11.1948 zugeschrieben)
24."Der Konjunktiv ist der kleine Bruder der Realität" (Elmar Peiffer *24.11.1947)
25. "Wo immer etwas Großes geleistet worden ist auf dem Amboß der Technik, da waren Hammerschläge nötig." (Carl Benz, *25.11.1844 in seiner Autobiografie)
26."Ich bin nun in das Alter gekommen, in dem ich erst mein Gebiss und mein Hörgerät nötig habe, um zu fragen, wo meine Brille ist." (Tina Turner*26.11.1939 zugeschrieben)
27."In den USA muß man sich entscheiden, auf welcher Seite man steht. Entweder man ist ein Rebell, oder man ist wie Frank Sinatra." (Jimi Hendrix*27.11.1942†18.9.1970 zugfeschrieben)
28."Ich war immer an Vögeln interessiert - und auch am Vögeln, beides." (Tomi Ungerer*28.11.1931 in: "Titel-Thesen-Temperamente" (HR) v. 18.4.2004)
29."Gewalt hört da auf, wo die Liebe beginnt." (Petra Kelly*29.11.1947†1.10.1992 in: Rede Vereinte Nationen 1985)
30. "Zuerst schuf Gott die Idioten. Das war zur Übung. Dann schuf er die Schulverwaltung." Mark Twain *30.11.1835 in: "Following the Equator" chapter LXI )

Dezember

1."Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte." (Woody Allen*1.12.1935 zugeschrieben)
2."Man unterschätze nicht die "Botenstoffe" der Sprache. Es gibt geisthemmende und geiststimulierende Begriffe." (Botho Strauß*2.12.1944 aus: Essay in "Die Zeit" 52/2000)
3."Eine Frau kann im Prinzip alles, was ein Mann kann. Warum nur kann ein Mann im Alltag nicht alles, was eine Frau kann?" (Alice Schwarzer*3.12.1942 in: "Emma", Mai/Juni 2006 <Editorial>)
4."Auch die Furcht ist kühn." (Rainer Maria Rilke*4.12.1875†29.12.1926 zugeschrieben)
5."Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat." (Werner Heisenberg*5.12.1901†1.2.1976 in: "Schritte über Grenzen", S.106, Piper 1973)
6."Frauen und ihre Handtaschen - bei diesem Thema, das doch sehr heikel sein kann, sollten wir Männer besser schweigen." (Marius Müller-Westernhagen*6.12.1948 zugeschrieben)
7."Falsche Voraussagen sind keine Sünde." (Noam Chomsky*7.12.1928 zugeschrieben)
8."Ein Kind ist wie der Kopf einer Blume - es spürt jeden Hauch." (Jim Morrison [The Doors] *8.12.1943 †3.7.1971)
9."Ich würde und werde mich öffentlich mit dem Islam nicht beschäftigen. Aus Angst." (Hape Kerkeling*9.12.1964 in: Interview in der "Zeit" Nr. 46 vom 9. November 2006)
10."Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an." (Nelly Sachs*10.12.11891†12.5.1970 zugeschrieben)
11."Wegen einer Lüge als Politiker zurücktreten... Also, der Strauß würde sich im Grabe umdrehen." (Ingo Appelt*11.12.1961 in: Programm "Der Abräumer")
12."Ich habe die perfekte Frau gefunden - Sie ist taubstumm, sexbesessen und betreibt einen Schnapsladen." (Frank Sinatra*12.12.1915†14.5.1998 in: "Rat Pack-Show", Las Vegas, 6.9.1963)
13."Die Österreicher sind schön, heiter, ehrlich, brav, und von unerschütterlicher Geistesbeschränktheit. Sie sind eine gesunde Menschenrasse, vielleicht weil sie zu dumm sind, um krank sein zu können." (Heinrich Heine*13.12.1797†17.2.1856 in: "Reisebilder", Teil 3)
14."Ehebruch ist, wenn zwei falsche Personen das Richtige tun." (Mike Krüger *14.12.1951 zugeschrieben)
15."Wer zu früh Erfolg hat, fängt an, sich selbst zu kopieren." (Friedensreich Hundertwasser*15.12.1928†19.2.2000 zugeschrieben)
16."So lange der Österreicher Bier und Würstel hat, revoltiert er nicht." (Ludwig van Beethoven*16.12.1770†26.3.1827 zugeschrieben)
17."Je ernster die Lage, umso ernster kann die Funktion des Unernstes werden." (Günther Anders*12.7.1902†17.12.1992 in: "Die Antiquiertheit des Menschen, Bd. 2")
18."Wo ein Wille und ein dickes Bankkonto sind, da ist auch ein Weg." (Steven Spielberg*18.12.1946 zugeschrieben)
19."So schlecht können wir Männer gar nicht sein, sonst würden nicht so viele Frauen versuchen, uns ähnlich zu werden." Marcello Mastroianni*28.9.1924†19.12.1996 zugeschrieben)
20."Nach meiner Überzeugung wirken wir alle am besten, wenn wir arbeiten, nicht wenn wir reden." Otto Graf Lambsdorff *20.12.1926 zugeschrieben)
21."Die menschlichen Vorurteile sind wie jene bissigen Hunde, die nur den Furchtsamen angreifen." (Isolde Kurz *21.12.1853†6.4.1944 zugeschrieben)
22."Die Behauptung, der Krieg sei wegen Öl geführt worden, ist völliger Unsinn." (Paul Wolfowitz *22.12.1943 am 3.6.2003 auf einer Pressekonferenz in Tokio zum Irak-Krieg)
23."Es gibt Irrtümer, es gibt Fälschungen und es gibt Strauß-Reden." (Helmut Schmidt*23.12.1918 über Franz-Josef Strauss in einer Bundestagsdebatte)
24."Auf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange." (Emanuel Lasker*24.12.1868 †11.1.1941 in: "Lehrbuch des Schachs", 1925)
25.Kritiker zu sein ist ein dummer Beruf, wenn man nichts ist, was darüber hinausgeht." (Alfred Kerr*25.12.1867†12.10.1948 zugeschrieben)
26."Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben" (Ernst Moritz Arndt*26.12.1769†29.1.11860 in: "Entwurf einer Teutschen Gesellschaft")
27."Um so zu sehen, wie die Kamera sieht, muss ein Photograph seine gesamten Sinne zum Schweigen bringen." (Andreas Feininger*27.12.1906†18.2.1999 zugeschrieben)
28."Brüllen Frauen, sind sie hysterisch. Brüllen Männer, sind sie dynamisch." (Hildegard Knef*28.12.1925†1.2.2002 zugeschrieben)
29."Lampenfieber ist nichts anderes als Achtung vor dem Publikum." (Dieter Thomas Heck*29.12.1937 zugeschrieben)
30."Jimi Hendrix was a nigger. Jesus Christ, too." (Patti Smith*30.12.1946 in: "Rock'n Roll nigger")
31."Genauigkeit ist noch lange nicht die Wahrheit." (Henri Matisse*31.12.1869†3.11.1954 zugeschrieben)
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